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    Seniorenarbeit

  • Wir freuen uns, Ihnen auf dieser Seite von verschiedenen Aktivitäten berichten zu dürfen.

  • DRK Seniorenfasching in Alt-Zeilsheim: "Lachen, bis der Arzt kommt"
  • Eine Reportage von Patricia Mate
  • Die Faschingszeit ist jedes Jahr ein Anlass, um sich zu verkleiden und in geselliger Runde zu amüsieren. Es herrscht geschäftiges Treiben, als ich gegen 13:30 Uhr im Pfarrgemeindezentrum eintreffe. Der Raum ist bunt dekoriert und der Duft von Kaffee und Berlinern steigt mir in die Nase.
    Maria Berk, die ehrenamtliche Leiterin der Seniorengruppe des DRK, begrüßt mich freundlich und weist mir einen Platz direkt mit Blick auf die Bühne zu. Dabei erfahre ich, dass sich die Gruppe regelmäßig einmal im Monat in der Gaststätte „Nassauer Hof“ zum gemütlichen Zusammensein trifft. Zusätzlich findet eine zweistündige Besprechung statt. Jeden zweiten Monat wird eine gemeinsame Fahrt unternommen und einmal im Jahr eine Fünftagesfahrt. Die weiteren organisatorischen Veranstaltungen sind neben der Faschingsfeier ein fröhlicher Nachmittag, ein Oktoberfest, ein DANKE-NACHMITTAG am Gründonnerstag, Besuche in Seniorenheimen an Weihnachten, ein Weihnachtsmarktbesuch und eine große Weihnachtsfeier in der Stadthalle Zeilsheim.
    Die ersten TeilnehmerInnen sind eingetroffen. Erstaunt bemerke ich, dass sich auch ein Arzt zu uns an den Tisch gesetzt hat. Für Notfälle, man weiß ja nie … Der aufgeschlossene Doktor entpuppt sich schließlich als Mitglied der Seniorengruppe, aber das Kostüm ist wirklich täuschend echt! Hier und da kann ich noch weitere Verkleidungen in Form von Glitzerhüten und Federschmuck entdecken. Nach und nach füllt sich der Saal und es erklingen die ersten Schunkellieder. Einige Senioren und Seniorinnen singen begeistert mit. Auch ich lasse mich von der fröhlichen Stimmung anstecken und beginne nun ebenfalls zu schunkeln. Endlich geht es richtig los und Maria Berk eröffnet die diesjährige Sitzung. Nach dieser lustigen und schwarzhumorigen Rede folgt eine sehr gelenkige Solo-Tanzeinlage der jungen Jana Schröder, die von gebührendem Applaus begleitet wird.
    Billigflüge können nicht nur ein Segen für Preisbewusste sein. Sie sind manchmal auch ein wahrer Alptraum für den ersehnten Urlaub in der Türkei. Dies wird in der Büttenrede „ Der Fluch“, von Michael Streubel deutlich. Einen sehr abwechslungsreichen Job, der vollen Einsatz zu jeder Tageszeit verlangt, haben neben der gut besuchten Praxis die Ärzte. Der anstrengende Berufsalltag von Frau Dr. Wirbelwind, alias Rosi, wird anschaulich in der Bütt beschrieben. Anschließend zeigen uns die „Minis“ ihren Purzel- und Schautanz Pipi Langstrumpf. Nach der Pause erfreuen wir uns an weiteren Tänzen der Dorfjugend, der Tanzkäfer und der Giants. Natürlich erhalten wir nach Applaus noch eine Zugabe ihres Könnens.
    Im Anschluss folgt ein weiterer Vortrag von Maria Berk , die als Schönheitsberaterin für Männer hier das Wort hat. Wie sinnvoll ein schwerer Koffer sein kann, wenn man lange Wartezeiten auf dem Zeilsheimer Bahnhof in Kauf nehmen muss, wird von Brigitte Dubravsky und Eva Nitsch pantomimisch in dem Sketch „Am Zeilsheimer Bahnhof“ dargestellt. Schließlich sollte man ja für jede Gelegenheit gerüstet sein!
    Den Abschluss des närrischen Treibens bildet das SKV Männerballett mit seiner sehr eigenen Interpretation des Liedes „Die Glocken von Rom“. Dabei lüpfen die Darsteller, die als Mönche verkleidet sind, regelmäßig ihre Kutten und lassen ein „Glockenspiel“ erklingen. Den Ausklang der Sitzung bilden abschließende Worte von Frau Berk und die Versammlung löst sich – nach 3 Stunden mit Kaffee, Kreppel und Programm - langsam auf.
    Ich werde diesen lustigen Nachmittag auf jeden Fall in guter Erinnerung behalten. Dabei spielt das Alter keine Rolle, denn herzlich lachen können wir Alle ob jung oder alt!