Der Castiglione-Preis, der Geschichtspreis des DRK Bundesverbands, ehrt herausragende Projekte zur Aufarbeitung, Dokumentation und Vermittlung der Geschichte des Deutschen Roten Kreuzes. Unter rund 200 Bewerbungen wählte die Jury in diesem Jahr den Beitrag der Projektgruppe des Frankfurter DRK Ortsvereins Bornheim-Nordend aus.
Ausgezeichnete Projekte
Ausstellung “Menschen für Menschlichkeit”
Die Ausstellung “Menschen für Menschlichkeit” war 2025 erstmals in den Räumen des Ortsvereins zu sehen. Sie entstand in enger Zusammenarbeit mit den Schüler*innen des Schulsanitätsdienst der IGS Nordend, der JRK-Ortsgruppe des Ortsvereins Bornheim-Nordend und mit Unterstützung durch den Heimat- und Geschichtsverein Fechenheim. Den größte Teil der gezeigten Exponate stellte das Rotkreuz-Museum in Lich zur Verfügung.
Theaterstück über die Gründung des Roten Kreuzes
Das Theaterstück hatte im Mai 2024 Premiere im Günthersburgpark - bei den Feierlichkeiten anlässlich des 90-jährigen Bestehens des Ortsvereins sowie des Weltrotkreuztages. Aufgeführt wurde es von der Theatergruppe der IGS Nordend.
Beide Projekte wurden federführend durch Jörg Valtin, stellvertretender Vorsitzender des Ortsvereins Bornheim-Nordend, konzipiert und umgesetzt. In hunderten Stunden akribischer Kleinarbeit entwickelte er die Ausstellung und begleitete auch die Inszenierung des Theaterstücks, das er gemeinsam mit seiner Ehefrau verfasst hatte.
Die Jury würdigte die herausragende Leistung der Projektgruppe bei der Erforschung, Vermittlung und Kommunikation der Rotkreuzgeschichte. Dr. Volkmar Schön, Vorsitzender der Jury und DRK-Generalsekretär Christian Reuter gratulierten Jörg Valtin und der Projektgruppe zu diesem großartigen Einsatz.
Der Preis wird im Rahmen einer Feierstunde im November 2026 in Frankfurt überreicht.
